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Durchs Schlüsselloch ans Schlüsselbein  
Neuer Chefarzt für Unfallchirurgie am Kölner Eduardus-Krankenhaus

Köln, 30. Januar 2007. 

 

Zum 1. Februar 2007 erfolgt ein Stabswechsel in der Unfallchirurgie des Eduardus-Krankenhauses in Köln Deutz. „Unser bisheriger Chefarzt Dr. Joseph Sabbagh hat sich entschieden, in seine syrische Heimat zurückzukehren und dort eine orthopädisch-unfallchirurgische Praxis zu eröffnen“, bedauert Holger Grießbach, Geschäftsführer des Eduardus-Krankenhauses den Weggang des bisherigen Chef-Unfallchirurgen und ergänzt: „Um so mehr freuen wir uns, dass wir als Nachfolger Privatdozent Dr. Axel Jubel, den Stellvertreter von Prof. Klaus E. Rehm von der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Universität zu Köln, gewinnen konnten“.

 

Der in Solingen aufgewachsene Unfallchirurg ist 43 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er studierte in Köln Humanmedizin und verließ nach der Promotion „mit Bedauern“ die Stadt Köln, um seine chirurgische Ausbildung im Sauerland zu beginnen. Hier entdeckte er schon bald seine Vorliebe für die Unfallchirurgie. „Die Unfallchirurgie ist ein präzises chirurgisches Handwerk mit einem hohen Qualitätsanspruch. Das Faszinierende an diesem Fach ist die Möglichkeit, verletzte Knochen und Gelenke wieder so zu rekonstruieren, dass die Patienten die Möglichkeit erlangen, ihren gewohnten Tätigkeiten im Beruf und in der Freizeit wieder nachgehen zu können“. Ende der neunziger Jahre kehrte Privatdozent Dr. Jubel nach Köln zurück, wo er bis Ende Januar 2007 an der Klinik für Unfall, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Uni Köln als wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2003 als klinischer Stellvertreter von Prof. Rehm, tätig war. Im Rahmen der neuen Weiterbildungsordnung erwarb er  2006 den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem Schwerpunkt spezielle Unfallchirurgie.

Meine klinischen Schwerpunkte liegen in der minimal invasiven Chirurgie der Gelenke und Knochen nach Verkehrs-, Sport- und Arbeitsunfällen sowie bei Verletzungen der Wirbelsäule. Mein ‚Steckenpferd’ ist die Behandlung von Schlüsselbeinbrüchen mit einem eigens von Prof. Rehm und mir etablierten Operations-verfahren, bildlich gesprochen: durchs Schlüsselloch ans Schlüsselbein“, beschreibt Privatdozent Dr. Jubel seine Schwerpunkte innerhalb der Unfallchirurgie.

 

Am Eduardus-Krankenhaus möchte er die qualitäts- und patientenorientierte Arbeit seines Vorgängers fortsetzen und sich zudem der Aus- und Weiterbildung junger Studenten und Ärzte widmen. Außerdem plant er, das Spektrum der unfallchirurgischen Abteilung um minimal invasive Eingriffe und Rekonstruktionen bei älteren Patienten und verletzten Kindern zu erweitern sowie die Computernavigation und 3D-Bildgebung im Operationssaal einzuführen.

 

Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

 

Herausgeber: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Eduardus-Krankenhauses gGmbH
Custodisstr. 3-17 • 50679 Köln • Tel.0221/8274-3384 
Fax 0221/8274-2270 • presse@eduardus.de

 

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