Köln, 15. August 2006
Die deutsche Übersetzung lautet „Knospe“ und weckt durchweg positive Assoziationen. Der lateinische Fachbegriff Hernie bezeichnet hingegen eine der Volkskrankheiten in der europäischen Welt und ist der Oberbegriff von Leistenbruch und Co. Um Leistenbrüche und Gallensteine, einer weiteren weit verbreiteten Volkskrankheit, geht es bei dem Vortrag im Eduardus-Krankenhaus am Donnerstag, den 17. August. Unter dem Titel „Gallenstein und Leistenbruch – selbstverschuldet und vermeidbar?“ geht Dr. Rahim Lang, Chefarzt der chirurgischen Abteilung am Eduardus-Krankenhaus, auf die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser beiden Erkrankungen ein. Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr, Veranstaltungsort ist das Café Lichthof im
Eduardus-Krankenhaus.
„Die Behandlung dieser Erkrankungen ist in der Regel unkompliziert und macht nur in Ausnahmefällen einen längeren Krankenhausaufenthalt erforderlich“, weiß Dr. Lang. Die Ursachen sind vielfältig: Für beide Erkrankungen gilt – in erster Linie sind die Gene Schuld. Gallensteine und Leistenbrüche werden häufig vererbt. Allerdings kann man beide Erkrankungen auch „erwerben“, ohne dass eine genetische Vorbelastung besteht. Leistenbrüche entstehen häufiger während einer Schwangerschaft, durch zu schweres heben oder durch Fettleibigkeit. Die Bildung von Gallensteinen wird ebenfalls durch Übergewicht und bei Frauen durch die Einnahme von Hormonpräparaten begünstigt.
In dem Vortrag werden die Ursachen sowie die Behandlungsmöglichkeiten der beiden Volkskrankheiten aufgezeigt. Im Anschluss finden die Zuhörer Zeit, ihre eigenen Fragen zu stellen.
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