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Zehn Jahre Garantie auf künstliche Hüft- und Kniegelenke  
Kölner Eduardus-Krankenhaus und Techniker Krankenkasse schließen Vertrag zur in-tegrierten Versorgung

Logos: Techniker Krankenkasse, Eduardus-Krankenhaus

Köln, 18. 05. 2005. Der Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke ist bei Patienten mit Rheuma oder Arthrose seit Jahren medizinische Routine. Ein optimales Ergebnis und eine lange Lebensdauer der künstlichen Gelenke hängen dabei nicht allein von der Operation ab - eine maßgerechte Rehabilitation sowie Vor- und Nachbetreuung sind ebenso entscheidend. Dank eines neuen Vertrags mit dem Eduardus-Krankenhaus in Köln bietet die Techniker Krankenkasse (TK) ihren Versicherten seit Anfang Mai eine solch verzahnte Behandlung. Kernpunkte sind eine zehnjährige Garantie auf das künstliche Hüft- oder Kniegelenk sowie kurze Wartezeiten beim OP-Termin. 

"Allein bei TK-Versicherten in Nordrhein-Westfalen wurden 2003 rund 2800 künstliche Hüft- oder Kniegelenke eingesetzt - Tendenz steigend", begründet Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, die Kooperation mit dem Eduardus-Krankenhaus. "Gemeinsam können wir gewährleisten, dass alle wesentlichen Dinge eng ineinander greifen: die intensive Vorbereitung mit dem Patienten, einschließlich einer Gangschulung vor der Operation, der Eingriff durch ein erfahrenes OP-Team und die sofort beginnende Rehabilitation." Zusätzliche Kosten entstehen dem Versicherten dabei nicht.

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch erfolgt innerhalb von sechs Wochen in der Regel die stationäre Aufnahme. "Für die Operation selbst, den gesamten Krankenhausaufenthalt sowie erstmals für die stationäre oder ambulante Rehabilitation 
garantieren wir bestmögliche Behandlungsqualität", sagt der ärztliche Direktor Dr. Georg Derksen. "Durch die ständige Kooperation von Ärzten und Therapeuten greifen die einzelnen Behandlungsschritte wie Zahnräder ineinander - zum Wohle des Patienten."

Nach der Operation beginnt sofort die Mobilisationsphase. Im Anschluß an die Krankenhausbehandlung erfolgt direkt eine stationäre oder wohnortnahe ambulante Rehabillitation in aus-gewählten Einrichtungen. Um den Behandlungserfolg langfristig zu sichern, sieht der Vertrag innerhalb von zehn Jahren regelmäßige Nachuntersuchungen vor. Dabei analysiert ein Arzt beispielsweise den Gang der Patienten und kontrolliert den Sitz des künstlichen Gelenks.

Seit 2004 besteht die Möglichkeit, integrierte Versorgungsmodelle zu vereinbaren. Ziel dieser Versorgungsmodelle ist es, die häufig noch bestehenden Schranken zwischen den verschiedenen Behandlungssektoren zu überwinden und die Zusammenarbeit zu verbessern. Bereits mit dem Projekt "TK innovativ Orthopädie" hatte die TK im Rheinland eine Vorreiterrolle bei der Etablierung neuer Versorgungskonzepte übernommen.

Das Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz wurde 1926 in Trägerschaft der Josefs-Gesellschaft mit dem Schwerpunkt der Orthopädie gegründet. Diese Fachabteilung wird heute von Dr. Jörn Ludwig geleitet. Das Gesundheitszentrum mit knapp 300 Betten umfasst insgesamt sieben Fachabteilungen mit vielfältigen ambulanten Diensten und weiteren Servicangeboten. 

Weitere Informationen zum Projekt git es auch im Internet unter:
www.tk-online.de/lv-nordrheinwestfalen

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zu den Seiten der JG-Gruppe © 2006 Eduardus-Krankenhaus Köln-Deutz letzte Änderung: 06.09.2010  zum Seitenanfang