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Bessere Versorgung für Patienten mit Hüft- und Kniegelenksersatz  
DAK und Eduardus-Krankenhaus schließen Vertrag zur Integrierten Versorgung ab

Logos: DAK, Eduardus-Krankenhaus

Köln, 11. 08. 2005

Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken in Westfalen sollen künftig besser versorgt werden. Deshalb haben namhafte Partner im Gesundheitswesen ein innovatives Projekt entwickelt: Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) und das Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz bieten Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken ein neues Behandlungsprogramm an. Es vernetzt die stationäre Therapie mit der ambulanten Vor- und Nachsorge. Doppeluntersuchungen werden vermieden und Abläufe durch mehr Kommunikation besser abgestimmt. Dieses integrierte Konzept verbessert die Lebensqualität der Patienten.

Bisher getrennte medizinische Versorgungsebenen sollen sinnvoll verbunden werden. Die bisherige Aufgabenteilung und das Nebeneinander von ambulanter und stationärer Versorgung werden durch ein Miteinander ersetzt. Dadurch werden die Versorgungsbedürfnisse der Patienten stärker berücksichtigt. Im Rahmen des Gesundheits-Modernisierungsgesetzes (GMG) wurde den Krankenkassen die Chance eröffnet, umfassende Verträge dieser Art abschließen zu können.

Wolfgang Brelöhr, Bezirksgeschäftsführer der DAK Köln-Deutz, stellt die Vorteile dieses Konzeptes wie folgt dar: "Der Vorteil für die DAK-Versicherten besteht darin, dass ein Ansprechpartner in der Eduardus-Krankenhaus zur Verfügung steht, der in Zusammenarbeit mit der DAK die Patienten während ihrer gesamten Erkrankung von der Aufnahme bis ggf. zur Anschluss-Rehabilitation betreut und begleitet. OP-Termine werden kurzfristiger vergeben, eine stationäre Aufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes kann gewährleistet werden".

Der DAK-Landesgeschäftsführer für Nordrhein-Westfalen, Hans-Werner Veen, der den Vertrag für die DAK unterzeichnet, stellt fest: "Auch finanziell lohnt sich für unsere Versicherten die Teilnahme: "Es entstehen keine Kosten für Anwendungen wie z. B. Krankengymnastik, die in Zusammenhang mit der Behandlung stehen. Ebenfalls sind die Transportkosten bereits abgegolten - es entsteht kein Eigenanteil. Auch eine Erstattung des Eigenanteils für die stationäre Behandlung sowie ggf. die Anschluss-Rehabilitation ist bis zu einer bestimmten Höchstgrenze möglich."

Dr. Theodor Michael Lucas, Vorstand der Josefs-Gesellschaft freut sich, dass das Eduardus-Krankenhaus als Partner für das innovative Versorgungskonzept ausgewählt wurde: "Die Kooperations-Vereinbarung mit der DAK ist nicht nur ein Beweis für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Sie bestätigt auch, dass unser Haus mit seinen Konzepten zur Versorgung auf dem richtigen Wege ist. Als weitere Innovation beinhaltet dieser Vertrag ein Konzept für den Aufenthalt im Krankenhaus vor dem Operationstermin bei Knie- und Hüftprothetik: Es umfasst vier Tage Programm mit Physikalischer- Ergo- und Sporttherapie sowie Krankengymnastik - zum Wohle des Patienten und zur optimalen Vorbereitung auf die OP."

"Dieser Vertrag ist ein wichtiger Baustein für die Integrierte Versorgung der DAK-Versicherten in Nordrhein-Westfalen", so Veen weiter. "Damit gehen das Eduardus-Krankenhaus Köln und die DAK eine zukunftsorientierte Qualitätspartnerschaft zum Wohle der Patienten ein. Wir freuen uns, den Patienten dieses Angebot zusammen mit unserem Kooperationspartner, mit dem wir seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten, machen zu können." 

Das Projekt startet am 01.08.2005 und richtet sich insbesondere an Patienten, bei denen eine stationäre Behandlung zum Einsatz eines neuen Knie- oder Hüftgelenks notwendig ist. Teilnahme an dem Modell ist freiwillig. Interessierte Versicherte können sich bei den DAK-Geschäftsstellen in Köln, 
Kaltenbornweg 2, 50679 Köln, Tel.: (0 221) 98 21 -0 und 
Hohenzollernring 16-18, 50672 Köln, Tel.: (0 221) 92 04 5 - 0)
melden oder bei

Dr. med. Nikolaus Szöke
Departmentleiter Endoprothetik
Sekretariat: Ulrike Kattwinkel 
Tel.: (0 221) 8274- 2233.

Weitere Informationen (PDF - 1,86 MB)

 

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zu den Seiten der JG-Gruppe © 2006 Eduardus-Krankenhaus Köln-Deutz letzte Änderung: 06.09.2010  zum Seitenanfang