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Am Montag, dem 18. August wurde im Eduardus-Krankenhaus gefeiert: Die Abteilung Ergotherapie freute sich über
ihr mittlerweile 20-jähriges Bestehen sowie die Erweiterung der bestehenden Räumlichkeiten. Neben zwei großen
Gruppentherapieräumen (als Wintergärten) stehen weitere Einzeltherapierräume, ein Beratungsraum, die neue Küche
sowie Stauraum für die vielen ergotherapeutischen Hilfsmittel zur Verfügung.
An Hilfsmitteln wie z. B. Fahrradsägen, „Help-Armen“ oder Kufenwebstühlen können die Patienten nun in
großzügigen Einzel- und Gruppentherapieräumen Bewegungsabläufe trainieren und handwerkliche Techniken
zur Bewegungsförderung erlernen. Spezielle Hilfen wie z. B. eine Strumpfanziehilfe werden seit Jahren
nach den persönlichen Bedürfnissen der Patienten entwickelt und teilweise sogar von den Ergotherapeuten
im Eduardus-Krankenhaus selber angefertigt oder verändert.
Die seit 1983 bewährte Abteilung Ergotherapie im Eduardus-Krankenhaus steht vor allem für orthopädische
Patienten (bei Knie-, Hüfte-, Rücken-, Schulter- und Handproblemen) zur Verfügung. Weitere Schwerpunkte
sind die Behandlung von rheumatologischen, neurologischen und Schlaganfall-Patienten. Seit 2001 werden
auch ambulante Patienten betreut. Besonders die rheumatologischen Patienten müssen möglichst sofort nach
einer Operation wieder aktiviert werden, um weitere Kontrakturen und Einsteifungen zu vermeiden. Gleichzeitig
wird so eine schnelle, allgemeine Remobilisierung erzielt. Besonders durch solche frühfunktionelle Maßnahmen
kann eine maximale Selbstständigkeit auch postoperativ erhalten oder wiedererlangt werden.

"Mit der Erweiterung der Räumlichkeiten schaffen wir für noch
mehr stationäre
Patientengruppen die Möglichkeit, ergotherapeutisch bestmöglich versorgt zu werden.“
Susanne Heller, Leiterin der Ergotherapie und bereits seit über 19 Jahren im Krankenhaus beschäftigt, bedankte
sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitern und Kooperationspartnern für die kreativen Möglichkeiten. Auch die
Grundausstattung sei optimal. Susanne Heller ist sehr
zufrieden.Bei der Feierlichkeit tauschten Mitarbeiter, ehemalige Kollegen und Kooperationspartner Erinnerungen an eine
bis heute abwechslungsreiche und herausfordernde Zeit im Eduardus-Krankenhaus bei einem kleinen Imbiss aus.
Dabei sprach eine ehemalige Patientin das aus, was viele in den Räumlichkeiten der Ergotherapie
empfinden:
„Das hier ist eine Oase!“.
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